Kleiner Rückblick in die Geschichte “Superfoods”
Schon in der Antike kannten die Menschen Pollen und Bienenbrot unter den Namen „Cerinthus“ oder „Erithace“. Der römische Naturforscher Plinius beschreibt Bienenbrot vor 2000 Jahren als „Bienennahrung mit bittersüßem Geschmack“ und der berühmte Vergil erwähnt es in einem seiner Lehrgedichte über den Landbau. Hier erklärt der Dichter, wie sich mit Bienenbrot und Honig schwärmende Bienenvölker einfangen lassen.
Für die eigene Ernährung entdeckte der Mensch die Blütenpollen erst später – wann genau, ist unbekannt. Spätestens mit Aufkommen einer gesundheitsbewussten Ernährung reihte sich Pollen zwar unter den ersten “Superfoods” mit ein, doch vielen Menschen erschien es seltsam, Blütenstaub zu essen. Erst in jüngster Zeit häufen sich Berichte über die wohltuenden Eigenschaften des Pollens, zudem entschlüsseln Forscher immer mehr und mehr, welch wertvollen Inhaltsstoffe in dem Naturprodukt enthalten sind.